Home
News
Fusion
Partei
Abstimmungen
Termine
Mitglied werden
Geld spenden
Links
Gästebuch
 


SVP Olten kritisiert die Vernehmlassungsunterlagen zur Gemeindefusion

Medienmitteilung der SVP Olten vom 26. Januar 2012

Anlässlich der Vernehmlassung durch den Stadtrat hat sich die SVP Olten gegen die geplante Fusion der Gemeinden Olten, Trimbach, Hauenstein-Ifenthal und Wisen ausgesprochen. In ihrer Vernehmlassungsantwort bean-standet die Partei die einseitig gehaltenen stadträtlichen Unterlagen. Den Stimmbürgern wird die Fusion völlig unkritisch, quasi als logischer nächster Schritt und einzig mögliche Fortführung der in Teilen bereits bestehenden regionalen Zusammenarbeit präsentiert. Die fehlende Darstellung von Alternativen zur Fusion verunmöglicht es den Stimmbürgern, Kosten und Nutzen unterschiedlicher Vorschläge zu vergleichen.

Dabei erweist sich die vollständige politische Fusion gegenüber dem - vom Stadtrat leider nicht geprüften - punktuellen Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit als übertrieben und unverhältnismässig, mit nachteiligen finanziellen Folgen für die Steuerzahler in Olten: So räumt der Stadtrat ein, dass die neue Gemeinde Olten nach der Fusion mit ihrem aktuellen Steuerfuss von 95% massiven Mindereinnahmen verzeichnen wird. Damit der Steuerfuss gehalten werden kann, müssten rund 4200 neue Steuerzahler zuziehen. Angesichts der seit Jahren stagnierenden Einwohnerzahlen Oltens ein unrealistisches Szenario. Auch die prognostizierten Einsparungen durch den Abbau von Doppelspurigkeiten sind fromme Wünsche; das zeigen diverse Beispiele von Gemeindefusionen an anderen Orten. In den kleineren Gemeinden wird in etlichen Bereichen unentgeltliche Freiwilligenarbeit geleistet. Nach der Fusion werden diese Aufgaben zentralisiert und hierfür neue bezahlte Stellen geschaffen.

Verschiedene stadträtliche Argumente für die Fusion können nicht überzeugen. So etwa die Behauptung, dass das politische Gewicht Oltens im Kanton Solothurn zunehmen werde. Olten verfügt schon jetzt über die grösste Einwohnerzahl aller Solothurner Gemeinden und die spezifisch regionalen Anliegen werden selbstverständlich bereits heute auch von den Nachbargemeinden getragen. Hier wird sich nichts ändern. Die Einwohnerzahl der Region Olten wird allein durch die Fusion nicht grösser. Ob die Region wächst, hängt keineswegs von der Fusion ab, sondern von attraktiven steuerlichen Voraussetzungen und anderen wirtschaftlichen Faktoren, die durch eine Fusion nicht beeinflusst werden können. Die ausführliche Vernehmlassungsantwort der SVP Olten, mit weiteren Gründen, die gegen
eine übertriebene Fusion und für einen punktuellen Ausbau der gut funktionierenden Zusammenarbeit sprechen, finden Sie auf unserer Homepage unter www.svpstadtolten.ch.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Parteipräsident SVP Olten
Telefon: 078 716 41 77

--------------------------------------------------------------------------

SVP Olten kämpft für mehr Sicherheit

Medienmitteilung der SVP Olten vom 16. Dezember 2011

Die SVP Olten hat sich den Einsatz für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum auf die Fahne geschrieben. Mit einem Vorstoss will nun der Parteipräsident, Gemeinde- und Kantonsrat Christian Werner, den Stadtrat beauftragen zu prüfen, ob und wo an neuralgischen Stellen im öffentlichen Raum zusätzliche Videoanlagen einzurichten sind. Die SVP will damit Gewalttaten verhindern und dazu beitragen, dass bereits begangene Delikte schneller geahndet werden können.

In Olten kommt es immer wieder zu Gewalttaten. „Einige Orte werden von vielen Einwohnerinnen und Einwohnern bereits beim Eindunkeln gemieden“, sagt der Präsident der SVP Olten, Gemeinde- und Kantonsrat Christian Werner. Dieser Tatsache sei entgegenzuwirken. Da es den Polizeieinheiten nicht möglich sei, an den neuralgischen Orten ständig präsent zu sein, dränge sich dort die Installation von Kameras auf. Aus diesem Grund will Werner nun mit einem Postulat den Stadtrat beauftragen zu prüfen, ob und wo im öffentlichen Raum zusätzliche Videoanlagen einzurichten sind, damit die Sicherheit erhöht werden kann. Werner zeigt sich überzeugt, dass solche Kameras insbesondere an Orten, wo das Risiko von Delikten erfahrungsgemäss erhöht sei, Sinn machten. Zu denken sei dabei beispielsweise an den Ländiweg, den Bahnhof, den Salzhüsliweg, den Bereich rund um die Stadtkirche oder an die Holzbrücke. Er sei von der präventiven Wirkung der Videoüberwachung überzeugt, so Werner, und betont: „Damit könnte der Stadtrat in Olten mehr Sicherheit schaffen und gleichzeitig die Polizeieinheiten entlasten.“

Datenschutz Rechnung tragen
Allfällige Videokameras seien aber klar auf neuralgische Stellen zu beschränken, damit berechtigten Bedenken des Datenschutzes Rechnung getragen werden könne, schreibt Christian Werner in der Begründung zu seinem Postulat weiter. Überdies sei die Überwachung auf deutlich sichtbaren Hinweistafeln erkennbar zu machen und die Speicherung der Daten zeitlich zu beschränken. Seinen Vorstoss, der von der SVP-Fraktion und auch einigen Vertretern der FDP-, CVP/EVP/glp- und der Grünen-Fraktion unterzeichnet wurde, hat er anlässlich der vergangenen Gemeinderatssitzung eingereicht. Der Stadtrat muss nun dazu Stellung nehmen.

--------------------------------------------------------------------------

Projekt ANDAARE für SVP zu teuer und zu grau - Parole: 2x NEIN

Medienmitteilung der SVP Olten vom 24. September 2011

Vorstand und Parteileitung der SVP Olten haben einstimmig beschlossen, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern das Projekt ANDAARE in beiden Varianten zur Ablehnung zu empfehlen.

Handlungs- und Attraktivierungsbedarf im Bereich des Ländiwegs sind auch für die SVP unbestritten. Die Betonwand am Wasser könnte durch den vorgesehenen treppenförmigen Zugang zur Aare beseitigt und der Uferbereich dadurch einladender gestaltet werden. Doch leider sind die Projektvarianten des Stadtrates überdimensioniert und werden die Aarezone zwischen der Bahnhof- und Holzbrücke in eine Betonwüste verwandeln. Die bestehenden alten Bäume müssten gefällt werden und der Wiesenhang zwischen Bahnhofstrasse und Ländiweg würde durch eine graue hohe Betonmauer verdrängt. Die geplanten bescheidenen "Topfbäumchen" könnten die bestehenden grossen Bäume und insbesondere den immergrünen Wiesenhang nicht adäquat ersetzen. Auch die naturbelassenen Uferzonen beim Schwanenmätteli müssten gemäss Projekt zubetoniert werden.

Ferner würde der attraktive Blick, den man heute von der Bahnhofterrasse aus auf Altstadt und Holzbrücke geniessen kann, durch Rampe und Steg unschön verbaut. Zudem ist eine dritte Fussgänger-Brücke auf einer Flussstrecke von nur gerade 250 Metern gänzlich unsinnig. Für die SVP werden hier unnötige Ausgaben für ein Projekt getätigt, das zu viel Beton und zu wenig Grünzonen enthält. Damit wird die versprochene Attraktivierung nicht gelingen, zumal ab 2013 mit einer lärmigen Baustelle bis voraussichtlich über das Jahr 2020 hinaus zu rechnen ist. Das Projekt ANDAARE ist deshalb am 23. Oktober in beiden Varianten abzulehnen und zur Redimensionierung und besseren Begrünung an den Stadtrat zurückzuweisen.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Parteipräsident SVP Olten
Telefon: 078 716 41 77

--------------------------------------------------------------------------

Liebi Christinne, Liebi Christe

Ansprache des Oltner Gemeinderatspräsidenten Marcel Buck (SVP) anlässlich des Buss- und Betttags vom 18.09.2011; weil die folgende Rede zu Leserbriefen geführt hat, in denen Herrn Buck "Menschenverachtung" u.ä. vorgeworfen wurde, hat sich die SVP Olten entschlossen, den Text unverändert (!) und im Originalton zu publizieren.

"Liebi Verträter vo Politik ond üsne Landeschile

Als Parlamäntspräsidänt vo Olte isch es mer e ganz bsonderi Freud, der Bischof vo Arabie, der Poul Hinder, i üsere Stadt begrüesse z döfe ond es paar Wort über folgendi Frog us politischer ond us minere persönliche Sicht a Sie z’richte: "Wie ist das Verhältnis von Christen mit Muslimen in der arabischen Welt".

Das isch s Thema wo mer vorgäh worde isch. Ich ha mer us Mangel a Erfahrig, wie das Verhältnis i der arabische Wält sich tatsächlich darstellt ond gläbt wird, erloubt, d Frogestellig liecht abzändere ond versueche non s’Verhältnis zwösche Christe ond Muslime i der arabische Wält, vergliche mitem Verhältnis i der Schwiiz, enander gägenüberzstelle.

«Die Schwäche des Christentums in Europa sorgt mich mehr als die angebliche Stärke des Islams.» Das isch es Zitat vo ehne, Herr Bischof, of d Frog: "Fürchten Sie als Bischof nicht eine Islamisierung des christlichen Europas?"

Mech persönlich het ehri Antwort eigentlich ned mol erstuhnt, ech hami viel meh gfrogt, wieso das üses Christetum de so schwach worde isch. Als traditionells, christlichs Land, isch das ned nor en Ohrfiege für üsi christliche Chile, sondern ou eini für üsi Politik. Gits würkli en schliichendi Islamisierig? Isch dä Islam würkli so starch? Chönnt dä üsi christliche Chile, üsi christlichi Erziehig, üsi christlichi Überzügig ond Gloube würkli verdränge? E be zom schloss cho: Jo, chönnt är! Ond zwar us folgende Überleggige. Üse Gloube ond ou üse Staat isch of Vertroue ond Eigeverantwortig ufbouet. Sigs d‘Religionsfreiheit, oder ou d‘Sozialwärch. Mer bringe Anderschläubige scho zom vornherein so viel Vertroue entgäge, hend onändlich viel Verstädnis ond setze üs sogar sälber teilwiis gäge üsi christliche Wärt ond Traditione zo Gonste vo ehne ii, das es minere Asicht no würkli einisch so wiit chönnti cho. E wott met däm ned säge, dass me Anderschgläubige met Messtroue ond Vorurteil söll begägne. Aber: Me söll Kenntnis dodrüber ha, wie sie i ehrem Land met Religionsfreiheit omgönd ond denn mol hinterfroge, passt das zo üsne Wärtvorstellige ond Mönscherächt. Dorom sind Ehri Beobachtige ond Erfahrige, Herr Bischof Poul Hinder, sowohl für üs Christinne ond Christe, als ou d’Politik vo enormer Wichtigkeit.

I de moslemisch dominerte Arabische Länder sinds vor allem so genannti Wanderarbeiter us Indie, Sri Lanka, oder de Philippine wo Christe sind. Das sind so vieli, dass am ne normale Sonntig mehrmols heiligi Mässe dörfe abghalte wärde. Sälbstverständlich emmer i volle, wenn ned überfolle Chile. I teilne Länder wärde die Mässe wie zo Jesus Ziite sogar emmer no im Versteckte gfiiret om jo ned als Christ entlarft zwärde. Es isch der Willkür vo de Obere überloh, öb settigi Zämekönft usghobe wärde ond Teilnämer im beste Fall is Gfängnis gsteckt wärde. Christinne ond Christe wärde nach wie vor enteignet, bedroht, derzue zwonge e andere Gloube aaznäh, oder eifach dervogjagt. Der Zuegang zo Universitäte isch ne ebe so verwehrt wie d Reisefreiheit iigschränkt. Zueflocht hei die Lüt zom Teil i üsem Land gfonde ond ech has Glöck, wenn me däm so darf säge, dass einigi christlichi Türke biistpilswies scho lang bi üs i der Partei sind. Es sind denn ou genau see wo üs settigi Erfahrige, ehri Schicksal ond die herrschende Missständ brichte ond aktiv methälfe, die emmer no existierendi Christeverfolgige ufzdecke. 

Nomol: Es liit mer persönlich färn, ehne, wärti Awäsendi, i ehre Gloube zrede oder Anderschgläubige zom vornherein Misstroue entgäge zbringe. Aber, mer alli, siges see, mini Dame ond Herre, d Chileverträter ond ou Politik, müend üsi christliche Wärtvorstellige ond üse Gloube wiiterhin schütze ond, was fasch no wichtiger isch, i Eusne Härz ond öffentlich läbe, damit mer ou in Zuekonft no vo üsem Land chönne säge: "D Schwiiz isch wältoffe, tolerant, friedlich OND christlich".

Beste Dank!

--------------------------------------------------------------------------

SVP-Stand an der MIO
 
Die SVP Olten wird an der MIO vom 1. bis 3. Oktober wie in den vergangenen Jahren einen eigenen Stand mit Stammbetrieb führen, wobei diesmal auch ein Wettbewerb veranstaltet wird, bei dem attraktive Preise (Bundeshausbesuch mit Nachtessen, Digitalkameras etc.) gewonnen werden können. Die SVP Olten lädt die MIO-Besucher herzlich ein, an ihrem Stand Rast zu machen und sich mit Vertretern der lokalen und kantonalen SVP in gemütlichem Rahmen bei einem Bier über politische und andere Fragen auszutauschen.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Parteipräsident SVP Olten
Telefon: 078 716 41 77

--------------------------------------------------------------------------

Öffentlicher Anlass der SVP Olten mit den Nationalräten Baader, Borer und Wobmann

Medienmitteilung der SVP Olten vom 5. September 2011
 
Mit der kürzlich erfolgten Wahl von Marcel Buck zum Gemeinderatspräsidenten stellt die SVP Olten zum ersten Mal in ihrer Geschichte den "höchsten Oltner". Grund genug für eine kleine öffentliche Feier, für die mit dem Präsidenten der SVP-Bundeshausfraktion Nationalrat Caspar Baader ein national bekannter Politiker als Redner gewonnen werden konnte. Stadtpräsident Ernst Zingg wird die Grussbotschaft der Stadtregierung überbringen. Es werden zudem die SVP-Kandidaten für National- und Ständerat, NR Roland F. Borer, NR Walter Wobmann sowie Kilian Schmidiger anwesend sein und dem Publikum ebenfalls Red und Antwort stehen.
Der Anlass findet am Freitag, 16. September um 19.30 Uhr im Restaurant Rathskeller im 2. Stock statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Parteipräsident SVP Olten
Telefon: 078 716 41 77

--------------------------------------------------------------------------

SVP OLTEN: CHRISTIAN WERNER NEUER PRÄSIDENT

Medienmitteilung der SVP Olten vom 26. Juni 2011

Gut 30 Mitglieder der SVP Olten trafen sich am vergangenen Freitagabend zu ihrer 14. Generalversammlung im Restaurant Wilerhof. Nach einer erfolgreichen siebenjährigen Amtszeit durfte Parteipräsident Marcel Buck seinem Nachfolger, Kantons- und Gemeinderat Christian Werner, eine in jeder Hinsicht gesunde Partei übergeben. Werner wurde einstimmig zum Präsidenten gewählt. Neu als Vizepräsident und Pressechef amtet Dr. David Wenger. Sein Amt ebenfalls weitergegeben hat der Kassier André Köstli. Die Kasse wird neu von Silvia Reichen geführt. Der bisherige Sekretär Gert Winter bleibt im Amt und wird zusätzlich von Christian Werner das Fraktionspräsidium im Oltner Gemeinderat übernehmen. In den Vorstand wurde auch Kilian Schmidiger gewählt, der das neu geschaffene Amt „Chef Operationen“ bekleidet.


Im Anschluss an die Geschäftstraktanden hielt Schmidiger, Nationalratskandi-dat der Jungen SVP des Kantons Solothurn, ein Referat, in welchem er aus-gehend von den drei Eidgenossen am Rütlischur das Bild einer Schweiz in Einheit und Vielfalt zeichnete. In einer gelungenen tour d'horizon durch ver-schiedene Politikbereiche betonte Schmidiger die Grundwerte einer bürger-lichen Politik. Es gehe letztlich darum, die Qualitäten der Schweiz zu erhalten, indem die Eigeninitiative und Selbstverantwortung der Einzelnen gefördert und überbordende Staatsaktivitäten zurückgebunden werden. Anschliessend ergriff Nationalrat und Ständeratskandidat Walter Wobmann (Gretzenbach) das Wort und wies auf die diversen - sei es im Verkehr, bei der Infrastruktur oder der Integration - spürbaren Probleme der in den letzten Jahren stark erhöhten Zuwanderung hin. Allein in den vergangenen 4 Jahren sind über 330'000 Personen in die Schweiz eingewandert. Mit der gegenwärtigen Per-sonenfreizügigkeit hat die Schweiz praktisch jede Möglichkeit aus den Händen gegeben, die Immigration einzudämmen. Die von der SVP Schweiz angekündigte Volksinitiative soll es den Behörden wieder ermöglichen, die Zuwanderung zu steuern.
Die GV fand ihren Ausklang bei geselligem Beisammensein im Biergarten des Restaurant Wilerhof.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Parteipräsident SVP Olten
Telefon: 078 716 41 77


--------------------------------------------------------------------------


DORIS KÄNZIG ERSETZT DOMENICO MAIOLO

Medienmitteilung der SVP Olten vom 14. Juni 2011

Domenico Maiolo hat als Oltner Gemeinderat demissioniert. Er macht dafür berufliche Gründe geltend. Die SVP Olten bedauert den Rücktritt Maiolos und dankt ihm für die geleistete Arbeit und den Einsatz im Dienste der Öffentlichkeit.

Das Parlament wird in der Juni-Sitzung die Demission genehmigen und gleich-zeitig seine Nachfolgerin wählen. Die SVP Olten schlägt dafür Doris Känzig vor. Die ausgebildete Dekorationsgestalterin und Sprachheil-Kindergärtnerin ist verheiratet, seit 2009 Mitglied der Kulturförderungskommission und zudem in der Parteileitung der SVP Olten tätig. Seit kurzem ist sie Vizepräsidentin des 2011 neu gegründeten Volièrevereins (Trägerschaft der Städtischen Volière Olten).
Zu ihren Hobbys gehört vor allem das Malen. Sie stellt ihre Werke seit den 90er Jahren regelmässig in Olten aus.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Fraktionspräsident SVP Olten
Telefon: 078 716 41 77    



--------------------------------------------------------------------------


Wir sind ein AKW-Standort. Ist Atom-Strom die Zukunft? Sofortiger Ausstieg, auslaufen lassen oder gar Gösgen 2?

Artikel von Gert Winter, Gemeinderat und Sekretär SVP Olten, in "KOLT";
08. April 2011

Als Mitglieder der SVP gehören wir nicht zu denjenigen, welche die Gefahren der friedlichen Nutzung der Kernergie erst im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Erdbebens vom 11. März 2011 und des nachfolgenden Tsunami auf das AKW von Fukushima zur Kenntnis genommen haben. Auch jeder sonstige einigermassen informierte Zeitgenosse dürfte in der Lage sein, Namen wie Lucens im Kanton Waadt, Harrisburg (USA), Sellafield (GB) und Tschernobyl (UdSSR) mit Unfällen in kerntechnischen Anlagen in Verbindung zu bringen. Umso merkwürdiger der Eindruck, den aktuelle Äusserungen hiesiger politischer Exponenten von den Mitteparteien bis hin zu den Grünen und sonstigen Linksextremen hinterlassen. Wahltaktik und idealistisch bemäntelter Drang, Steuerzahler und Konsumenten in der Zukunft vermehrt zu schröpfen, bestimmen die aktuelle Tonlage.

Was hat sich angesichts der Vorfälle in Fukushima eigentlich geändert? Erste Erkenntnisse gibt es etwa in Bezug auf die Verletzlichkeit der Kühlanlagen. In diesem Bereich sind die hiesigen AKW-Betreiber meines Wissens bereits daran, die Sicherheitsstandards zu erhöhen. Und sonst? Erst nach der Bewältigung der Katastrophe in Fukushima und ihrer gründlichen Analyse wird man neue Sicherheitsstandards festlegen können, die für Gösgen 2 massgebend würden. Sie werden den Atomstrom aus den noch bestehenden Werken und die Erstellung neuer Atomkraftwerke verteuern und insoweit die Konkurrenz-fähigkeit des Atomstroms beeinträchtigen. Die Frage, in welchem Ausmass dies geschieht und ob Atomstrom eine wirtschaftliche Option bleibt, wird nach dem Gesagten erst die nähere Zukunft weisen. 

Selbst wenn sämtliche schweizerischen Werke demnächst – gegen Entschädigung – stillgelegt würden, bliebe uns das Risiko einer atomaren Verstrahlung erhalten, weil sich in einem Umkreis von 1'000 Kilometern weit über hundert Atomkraftwerke befinden, die mit Sicherheit nicht abgestellt werden. Der alsdann fehlende Strom müsste zunächst im Ausland eingekauft werden, zu deutlich höheren Preisen, weil auch die bereits vorgesehene Abschaltung von Reaktoren in Deutschland die Stromversorgung verschlech-tert. Das wäre wohl der GAU für den auf preisgünstige Energie angewiesenen Werkplatz Schweiz – und im Übrigen auch für die schweizerische Klimapolitik. Ich darf in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass die Industrie in China derzeit vergleichsweise sechseinhalb Mal soviel CO2 wie diejenige in der Schweiz produziert; die Verlagerung von Arbeitsplätzen aus der Schweiz nach China wäre somit auch unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes etwas suboptimal. Auch neue Gaskraftwerke als mittelfristige Alternative zu Atom-kraftwerken sind mit der aktuellen CO2-Politik unvereinbar. Die Wasserkraft wird bereits zu 90 % genutzt, und die Förderung der erneuerbaren Energien (Sonne, Wind) nützt primär den Subventionsjägern und weniger den Konsumenten, die den Strom vermutlich auch in Zukunft nicht nur dann beziehen wollen, wenn der Wind gerade stark genug bläst oder die Sonne scheint. Fazit: Solange das Sicherheitsrisiko eines AKW von den zuständigen Fachleuten nicht fundamental anders beurteilt wird als heute, fällt ein sofortiger Ausstieg ausser Betracht.

Für die SVP Olten

Gert Winter


--------------------------------------------------------------------------


SVP Olten sagt 4x Nein und 1x Ja

Medienmitteilung der SVP Stadt Olten vom 24.1.2011

Anlässlich ihrer Fraktionssitzung vom 20. Januar 2011 setzte sich die SVP Stadt Olten mit den Abstimmungsvorlagen vom 13. Februar 2011 auseinander und fasste sämtliche Abstimmungsparolen einstimmig. 

Die Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ wird zur Ablehnung empfohlen, weil die geltende, bereits strenge Regulierung als ausreichend erachtet wird und die Initiative keinerlei Gewähr dafür bietet, dass die hochgesteckten Ziele der Initianten erreicht werden können. Gleichfalls zur Ablehnung empfohlen werden die kantonalen Volksinitiativen „Familienfreund-liche Tagesstrukturen in den Solothurner Gemeinden“ und „für eine wirksame Verbilligung der Krankenkassenprämien“, die mit hohen Zusatzkosten für den Steuerzahler verbunden wären. Diese Initiativen sind weniger Ausdruck drängender sozialer Probleme als  sozialistischen Drangs nach zusätzlichen Umverteilungsübungen, auf die zu verzichten gutbürgerlicher Tradition entspricht. Des Weiteren empfiehlt die Fraktion der SVP, den Verpflichtungs-kredit von 16.1 Mio. Franken für den Neubau eines Parkhauses für das Kantonsspital Olten zu bewiligen, entspricht der Neubau doch einem ausge-wiesenen Bedarf. Darüber hinaus sind die Kosten durch die voraussichtlichen Parkgebühren vollumfänglich gedeckt.

Zu guter Letzt lehnt die SVP die Volksinitiative der Jungen SP Region Olten für eine verkehrsfreie Innenstadt Olten ab. Mit dieser Initiative nimmt die Junge SP eine Gefährdung des Gewerbes in der Innenstadt von Olten mutwillig in Kauf und will ein grosses Sozialexperiment lancieren, dessen Risiken und Kosten – wie immer bei dieser Partei – andere zu schultern haben. Es gibt nun einmal nicht nur gelungene Beispiele für verkehrsfreie Innenstädte – wie beispielsweise in Aarau. Wer’s nicht nachvollziehen kann, mag sich in der verkehrsbefreiten, ehemals wirtschaftlich blühenden Oberstadt von Burgdorf ein Bild der Situation machen. Obwohl dort am Rande der verkehrsbefreiten Zone noch ein Parkhaus erstellt wurde, stehen dort mittlerweile Laden-lokalitäten an bester Lage leer und die Auslagen der Geschäfte lassen erkennen, dass das grosse Geld nicht mehr in der Oberstadt verdient wird. Einheimische halten die dortige Ladenstruktur für heruntergekommen und erledigen ihre Besorgungen in der Unterstadt. Nicht einmal die Gastroszene konnte nachhaltig von der ursprünglichen Belebung profitieren. Dieser Prozess dauerte einige Jahre und dürfte nun für Jahrzehnte irreversibel sein. Derartige Erfahrungen gilt es in Olten, wo an zentraler Lage bereits heute diverse Ladenlokalitäten leer stehen, durch eine vorsichtigere Gangart zu vermeiden. 


--------------------------------------------------------------------------


David Wenger rückt in Oltner Gemeinderat nach

Medienmitteilung der SVP Stadt Olten vom 6.1.2011

Für den per Ende Dezember 2010 aus dem Stadtparlament ausgeschiedenen Gemeinderat Marc Winistörfer rückt auf Vorschlag der SVP Stadt Olten Dr. iur. David Wenger nach. Dieser war bislang als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Generalsekretariat der SVP Schweiz tätig.

Inskünftig arbeitet er an einer Habilitation und nimmt an der deutschsprach-igen Andrássy-Universität in Budapest einen Lehrauftrag im Völkerrecht und Öffentlichen Recht wahr. David Wenger will sich als Oltner Gemeinderat insbesondere für tiefe Steuern, eine bürgernahe Verwaltung, gute Schulen und öffentliche Sicherheit einsetzen.

Die Vereidigung erfolgt im Januar anlässlich der nächsten Sitzung des Stadt-parlaments.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Fraktionspräsident SVP Olten
Telefon: 078 716 41 77     

  

--------------------------------------------------------------------------


Genug ist genug!

Leserbrief von Christian Werner, Olten, Kantonsrat und Gemeinderat SVP

Am 28. November stimmen wir über die Ausschaffungsinitiative ab. Diese verlangt, dass ausländische Schwerkriminelle ohne Wenn und Aber ausge-schafft und mit einem Einreiseverbot belegt werden. Es geht um Mörder, Vergewaltiger, Menschenhändler und Räuber – keinesfalls aber um „Schoggi-stängeli-Diebe“ oder Falschparkierer. Wer eines der aufgelisteten Verbrechen begangen hat und deswegen verurteilt wurde, hat unabhängig des Straf-masses unser Land zu verlassen. Das ist konsequent und sorgt für Klarheit.

Um einen Erfolg der Ausschaffungsinitiative zu verhindern, haben Mitte-parteien und Linke einen direkten Gegenentwurf erarbeitet. Danach wäre eine Ausschaffung, beispielsweise eines kosovarischen Vergewaltigers, nur möglich, wenn die Behörden diese als „verhältnismässig“ beurteilten, die „Grund-prinzipien des Völkerrechts“ eingehalten wären und eine Verurteilung zu mindestens 12 Monaten Freiheitsstrafe vorläge. Viele gerechtfertigte Ausschaffungen würden somit verhindert oder zumindest mittels Rekursen über Jahre blockiert. Zudem sucht man eine Wiedereinreisesperre im Gegenentwurf vergebens.

Wer genug hat von der heuchlerischen Toleranz gegenüber schwerkriminellen Ausländern, stimmt Ja zur Ausschaffungsinitiative und Nein zum Gegen-entwurf.

Im Oktober 2010


--------------------------------------------------------------------------


Bericht über die Generalversammlung 2010 der SVP Olten

Am 4. Juni 2010 versammelten sich zahlreiche Mitglieder der SVP Stadt Olten zur 13. Generalversammlung und entschieden über eine Reihe von Traktanden zu überwiegend vereinsspezifischen Themen. An Voten, die darüber hinausführten, herrschte indessen kein Mangel.

So liess es sich aus aktuellem Anlass Parteipräsident Marcel Buck nicht nehmen, in seinem Jahresbericht die Erkenntnisse aus dem sattsam bekannten Schlussbericht und insbesondere dem Ergänzungsbericht der Geschäfts-prüfungskommission (GPK) der Stadt Olten „betreffend das Kaufangebot der AG Hunziker & Cie. an den Stadtrat Olten für das Areal Olten SüdWest“ Revue passieren zu lassen und politisch zu würdigen. „Diese Berichte, die dank einer überwiesenen Motion unseres Gemeinderats und Fraktionschefs Christian Werner von der GPK erarbeitet werden konnten, erbrachten unter anderem den Beweis für eine Reihe von bewussten, tatsachenwidrigen Behauptungen bzw. Lügen des vormaligen Stadtrats, der bestrebt war, eine Neulancierung der politischen Diskussion über die Sportstättenplanung im Jahre 2007 bereits im Keim zu ersticken“, betonte Buck. Bedauerlicherweise sei das damalige, demokratiepolitisch bedenkliche Vorgehen des Stadtrats von Erfolg gekrönt gewesen. Zurück bleibe auch nach der Aufarbeitung der Geschehnisse ein schaler Nachgeschmack in Form eines nachhaltig erschütterten Vertrauens in den Stadtrat. „Trotzdem sollte das leidige Kapitel Olten SüdWest unseren Blick auf aktuelle politische Geschäfte nicht trüben“.

Ja zur Attraktivierung Innenstadt Olten

Es wäre zum Nachteil der Stadt, wenn die am 13. Juni 2010 zur Abstimmung gelangende Vorlage zur „Attraktivierung Innenstadt Olten“ aus sachfremden Gründen scheitern sollte. Dieser Auffassung pflichtete denn auch der Gast-redner, Herr Urs Büttler, in seiner Eigenschaft als Präsident des PRO-Komitees und Unternehmer, vollumfänglich zu. Erfahrungsgemäss lege die kaufbereite Kundschaft heutzutage nämlich grossen Wert darauf, ihr Fahrzeug in unmit-telbarer Nähe zu den aufgesuchten Geschäften parkieren zu können. Werde diesem Anliegen nicht genügend Beachtung geschenkt, verlagere sich die Nachfrage zusehends in gut erreichbare Einkaufszentren auf der grünen Wiese, und die Qualität der Ladenstruktur in der Innenstadt nehme ab. Daran könne die Oltner Bevölkerung wohl kein Interesse haben. Nach kurzer Diskus-sion beschloss die Versammlung grossmehrheitlich mit lediglich einer Gegen-stimme die Ja-Parole zur Abstimmungsvorlage.

Ja zum vernünftigen Rauchverbot

Ebenfalls am 13. Juni 2010 kommen zwei kantonale Vorlagen zur Abstimmung, welche vom Oltner SVPKantonsrat Christian Werner vorgestellt wurden. Bei der Volksinitiaive „für ein liberales Gesundheitsgesetz und ein vernünftiges Rauchverbot“ gehe es der Sache nach um eine eher geringe Zahl von kleinen Gastronomiebetrieben mit einer dem Publikum zugänglichen Fläche von weniger als 80 Quadratmetern. Diese Betriebe dürften sich bei Annahme der Initiative neu als Raucherlokale konstituieren. Angesichts der strengen Bestimmungen der Bundesgesetzgebung zum Schutz vor Passivrauchen, welche diese Betriebe einzuhalten hätten, wäre nach Annahme der Initiative realistischerweise etwa mit 30 Raucherlokalen im ganzen Kanton zu rechnen. „Im Falle eines Scheiterns der Initiative droht diesen Kleinbetrieben der wirt-schaftliche Ruin“, mahnte Werner. Unter Hinweis auf politische Werte der SVP, die einer liberalen Grundhaltung verpflichtet und der tendenziell zuneh-menden staatlichen Gängelung der Bürger abgeneigt sei, empfahl Christian Werner die Ausgabe der Ja-Parole. Die Parteimitglieder schlossen sich dieser Meinung im Verhältnis von 20 zu 4 Stimmen an.


Ja zu zwei zusätzlichen Sonntagsverkäufen pro Jahr

Was schliesslich das kantonale Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel anbelangt, gehe es im Wesentlichen um die Möglichkeit des Kantons, vier Sonntage pro Jahr zu bezeichnen, an denen Arbeitnehmer in Verkaufsgeschäften ohne Bewilligung beschäftigt werden dürften. „Da diese Sonntagsarbeit freiwillig ist und bleibt und im Übri-gen vom Personal grundsätzlich gerne geleistet wird, weil bei Sonntagsarbeit ein happiger Lohnzuschlag von 50 % winkt, gibt es für die SVP keine Veran-lassung, Gewerbetreibenden, Arbeitnehmern und nicht zuletzt auch den Kon-sumenten Hindernisse in den Weg zu legen“, brachte es Kantonsrat Werner auf den Punkt. Dies umso weniger, als der Sonntagsverkauf, wie ein Blick in Bahnhofsläden und Tankstellenshops zeige, einem Bedürfnis der Bevölkerung entspreche. Dementsprechend empfahl Christian Werner der Versammlung die Ja-Parole. Die Mitglieder beschlossen diese grossmehrheitlich mit fünf Gegen-stimmen.

„Damit stimmt die SVP Olten allen drei Vorlagen zu und ich hoffe, dieses ge-ballte Ja werde politische Gegner, welche die SVP als Neinsagerpartei wahr-nehmen, nicht zu sehr verstören“, witzelte Werner zum Schluss. Bei Speiss und Trank in einer geselligen Runde schloss die GV der SVP Olten.


--------------------------------------------------------------------------


Oltner SVP-Fraktion lehnt im Gemeinderat Fusionsvorvertrag ab

Die Oltner SVP-Gemeinderatsfraktion hat am 28. Januar 2010 anlässlich der Parlamentssitzung den Fusionsvorvertrag zwischen Olten, Trimbach, Hauenstein-Ifenthal und Wisen einstimmig abgelehnt. Nach Ansicht der SVP würden für die Stadt Olten die Nachteile bei einer Fusion klar überwiegen, da der Steuerfuss ansteigen würde, Olten nach der Fusion finanziell schlechter gestellt wäre und zudem an Souveränität verlieren würde.

Lesen Sie hier das Votum des SVP-Sprechers, Gemeinderat Gert Winter, im Originaltext.


Votum im Gemeinderat von Gert Winter, Olten

Die SVP-Fraktion hat sich mit dem Bericht des Stadtrates nebst weiteren Beilagen einlässlich auseinandergesetzt und sich zunächst einmal die Frage gestellt, welche Erwartungen die an der Fusion beteiligten Bevölkerungen mit einer Fusion verknüpfen dürfen. Die Antwort fällt grundsätzlich – auch in der ökonomischen Literatur – recht simpel aus: Sie können und dürfen in erster Linie grössere Leistungen zu tieferen Kosten erwarten.

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ist absehbar, dass diese Erwartung nicht für alle vier Fusionsgemeinden Realität werden dürfte. Die Fusionskandidaten Trimbach, Hauenstein-Ifenthal und Wisen werden von der Fusion in finanzieller Hinsicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit profitieren, liegen doch die Steuerfüsse dieser Gemeinden für das Jahr 2010 zwischen 125 und 129 %. Sie lagen auch in den letzten Jahren immer deutlich über denjenigen von Olten. Zu den absehbaren finanziellen Vorteilen kommen eine allfällige Anpassung von einem teilweise tieferen kommunalen Leistungsniveau an dasjenige der qualitativ führenden Stadt Olten sowie die vom Stadtrat genannten immateriellen Vorteile einer Fusion hinzu. Für die Bürger dieser Gemeinden müsste die Rechnung somit in jeder Hinsicht aufgehen.

Im Unterschied zu den vorerwähnten Fusionsgemeinden wird sich der Nutzen einer Fusion für die Stadt Olten voraussichtlich überwiegend auf immaterielle Vorteile beschränken, etwa auf den im Bericht genannten Zugewinn an politischem Gewicht im Kanton Solothurn und im Aareland sowie den Wegfall institutioneller Hindernisse in Form von Gemeindegrenzen. In diesem Zusammenhang sollte man sich allerdings einmal fragen, welche Bedeutung der Oltner Otto Normalverbraucher ausserhalb dieses Gemeinderatssaales derartigen Vorteilen beimisst. Eine andere Frage wäre die, was Exponenten aus der Zunft der Ökonomen, die sich mit dem Thema Gemeindefusionen professionell beschäftigen, zur Wünschbarkeit von derartigen Reformen sagen. Schon eine kurze Recherche lässt den Schluss zu, dass Gemeindefusionen keinesfalls durchs Band als bestmögliche Reformalternative dargestellt, sondern eher mit schwer wiegenden Nachteilen in Verbindung gebracht werden. So ist beispielsweise gemäss Reiner Eichenberger "der Konnex zwischen Steuerbetrag und Gemeindeleistung in der fusionierten Grossgemeinde oft schwächer als in den zuvor unabhängigen Gemeinden. Dadurch sinken die Eigenverantwortung und die Anreize zur sparsamen Verwendung der Mittel". Man erinnert sich in diesem Zusammenhang mit leichtem Verdruss an ein Bonmot des im Jahre 1950 verstorbenen Ökonomen Joseph Alois Schumpeter, wonach Politiker ebenso wenig in der Lage sind zu sparen, wie ein Hund in der Lage ist, einen Wurstvorrat anzulegen. Wir verweisen zur Illustration auf den ehrgeizigen Investitionsplan der Stadt Olten für die nächsten Jahre (Finanz- und Investitionsplan 2010 - 2016). Gut in diesen Kontext passt auch ein Hinweis auf die zurückliegende, an sich positive Entwicklung der Oltner Stadtfinanzen, die jedoch nicht primär einer zurückhaltenden Ausgabenpolitik von Stadt- und Gemeinderat zu verdanken ist, sondern einer Firmenfusion, die einen grösseren Millionenbetrag in die Stadtkasse gespült hat. Folgerichtig zeichnet sich – auch ohne Fusion - am Horizont bereits wieder eine Verschlechterung der Oltner Stadtfinanzen ab. Eine Gemeindefusion wird an diesem Trend nichts ändern, ihn wohl aber verstärken.

Wir halten es trotzdem für überwiegend wahrscheinlich, dass es – schon aus zwingenden abstimmungstaktischen Gründen – zumindest gelingen wird, die fusionierte Grossgemeinde mit einem Steuerfuss von 100 % starten zu lassen, schliessen jedoch aus, dass es dabei bleibt. Selbst wenn die Bemühungen, auf kantonaler Ebene die fusionshemmende Wirkung des Finanzausgleichs einzuschränken, zu Gunsten des Fusionsprojekts ausfallen sollten, dürfte es doch auf lange Frist bei einer erheblichen Ertragseinbusse bleiben. Aufgrund von bereits vorhandenen Erfahrungen mit zahlreichen Gemeindefusionen und angesichts der ungünstigen Ausgangslage für eine Fusion im Falle Oltens rechnen wir früher oder später mit einer Kaskade von kleineren oder grösseren Steuererhöhungen, welche dann die Attraktivität des Standorts Olten tatsächlich beeinflussen, bedauerlicherweise negativ. Für Einwohner anderer Fusionsgemeinden, die traditionellerweise an hohe kommunale Steuerfüsse zwischen 125 und 135 % (135 %: Wisen im Jahre 2004) gewohnt sind, wäre eine nachträgliche Erhöhung auf beispielsweise 115 % zwar nicht erfreulich, aber immer noch als deutliche Verbesserung gegenüber dem heutigen Stand wahrnehmbar. Dies bedeutet in diesem Zusammenhang aber auch, dass es innerhalb der stimmberechtigten Bevölkerung nach der Fusion auch zu einer Verschiebung der politischen Gewichte in einzelnen Sachfragen kommen müsste. Einem neugewählten Stadt- und Gemeinderat wird es gegenüber heute schwerer fallen, die Ausgaben im Zaun zu halten, selbst wenn ein entsprechender politischer Wille dannzumal vorhanden sein sollte. Damit wird die Durchsetzung von Steuererhöhungen in Zukunft erleichtert, und ein erfolgreicher Widerstand gegen künftiges Drehen an der Steuerschraube wird wohl erst auf einem höheren Steuerniveau zum Tragen kommen. Glaubt hier jemand, dass eine Mehrheit der Oltner Bevölkerung - in Kenntnis der Sachlage - eine positive Einstellung zur Gemeindefusion entwickelt, wenn wenige Jahre nach der Fusion realistischerweise mit einem Steuerfuss in der Grössenordnung von beispielsweise 110 oder 115 % gerechnet werden muss? Damit würden wieder Verhältnisse wie im Jahre 2004 einkehren, wo man in der Stadt Olten auch schon einen Steuerfuss von 112 % gehabt hat.

Wir halten deshalb schon die Ablehnung des Fusionsvorvertrags für angezeigt. Dies umso mehr, als gemäss dem bereits erwähnten Reiner Eichenberger "Gemeindefusionen nur in Ausnahmefällen funktionieren und es wirksamere Reformen als Gemeindefusionen gibt", beispielsweise "effiziente Kooperations-Institutionen, offene Märkte für Politiker und starke Rechnungsprüfungskommissionen". Ich verweise in diesem Zusammenhang auf einen am 27. November 2005 erschienen Artikel dieses Autors in der NZZ. Der Umweg über die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags erscheint uns überflüssig, weil unseres Erachtens eine Gemeindefusion von vornherein nicht die bestmögliche Lösung für Olten sein kann, und weil auch eine optimale Umsetzung einer Gemeindefusion zu wenig wünschbaren Ergebnissen führen würde.

In Anbetracht der Sachlage hat die Fraktion der SVP einstimmig beschlossen, dem Fusionsvorvertrag mit den Gemeinden Trimbach, Hauenstein-Ifenthal und Wisen nicht zuzustimmen, Demgegenüber ist der Antrag, wonach Olten bei der Festlegung der Rahmenbedingungen und Aufträge für die Arbeitsgruppen den aktuellen Steuerfuss der Stadt Olten als Zielsetzung vorgibt, einstimmig genehmigt worden. Ich habe geschlossen.

Gert Winter


--------------------------------------------------------------------------


Zukunftsgerichtet entscheiden

Leserbrief von Kantons- und Gemeinderat Christian Werner; Januar 2010

Die Entwicklung des Wähleranteils ist der verlässlichste Gradmesser für die Zufriedenheit des Volkes mit der Politik der jeweiligen Parteien. Die CVP verlor bei den Kantonsratswahlen im März 2009 zum siebten Mal in Folge seit 1981 Stimmen und Vertrauen der Solothurnerinnen und Solothurner. In einer ver-gleichbar schlechten Form steckt die Solothurner SP: die Genossen büssten bei den letzten Wahlen satte 4.2% ein und befinden sich in der wohl tiefsten Krise ihres Bestehens. Die beiden Parteien links der Mitte haben sich als sichere Werte im Lager der Verlierer etabliert. Nun wollen sie am 24. Januar mit je einem Verbandsfunktionär den frei gewordenen Ständeratssitz ergattern.

Herausgefordert werden sie hierbei von Heinz Müller, dem Unternehmer und Präsidenten der SVP Kanton Solothurn, die seit 18 Jahren ohne Unterbruch Wählervertrauen gewinnt.

Die Ständeratswahl ist eine Entscheidung für das nächste Jahrzehnt. Die Wählerinnen und Wähler müssen sich einerseits die Frage stellen, ob unser von der Wirtschaftkrise gebeutelter Kanton durch einen Funktionär oder nicht besser durch den Macher und Lehrlingsausbildner Heinz Müller vertreten werden soll, der als einziger der drei Kandidaten Arbeitsplätze schafft. Andererseits gilt es aber auch zu entscheiden, ob die Wahl Müllers als Vertreter der aufstrebenden SVP nicht zukunftsgerichteter ist als die Wahl eines Schützlings einer Partei, die von Jahr zu Jahr an Vertrauen im Volk verliert.


--------------------------------------------------------------------------


Medienmitteilung der SVP Kanton Solothurn zu den Abstimmungen
vom 29. November 2009

GROSSERFOLG DER SVP BEI ABSTIMMUNGEN

Wie von der SVP erwartet sagten die Solothurnerinnen und Solothurner deutlich Ja zu einem Minarett-Verbot und zur Abschaffung der Hand-änderungssteuer sowie Nein zu einem Verbot von Waffenexporten. Die Stimmenden folgten im Kanton Solothurn ausnahmslos den Parolen der SVP. Bei der Ständerats-Ersatzwahl erzielte Roland F. Borer einen Achtungserfolg im ersten Wahlgang.

Die Solothurnerinnen und Solothurner haben sich fürchterlich geärgert, als sie in den vergangenen Wochen von Bundesrätin Widmer-Schlumpf in Radio-, Zeitungs- und TV-Interviews mehrfach belogen wurden. Widmer-Schlumpf behauptete, Gemeinden könnten den Bau von Minaretten via Baureglemente verhindern. Dabei haben die solothurnischen Stimmenden doch jahrelang mitbekommen, wie sich etwa die Gemeinde Wangen vergeblich gegen den Bau eines Minaretts wehrte, wie die SVP in den Gemeinden Lostorf, Fulenbach und Bettlach vergeblich versuchte, den Bau von Minaretten via Regelungen in Baureglementen zu verbieten und wie die SVP im Kantonsrat mit einem entsprechenden Vorstoss scheiterte. Was bleibt dem Volk übrig, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind, den Volkswillen durchzusetzen? Richtig. Eine Volksinitiative. Und zu dieser hat es heute Ja gesagt.

Das Ja zum Minarett-Verbot ist auch ein grosser politischer Erfolg von SVP-Nationalrat Walter Wobmann aus Gretzenbach, der das nationale Abstim-mungskomitee anführte und monatelang bis an die Leistungsgrenzen für das Verbot kämpfte.

Das deutliche Ja zur Abschaffung der Handänderungssteuer wertet die SVP Kanton Solothurn als weiteren grossen parteipolitischen Erfolg. Während die Vorlage bei allen anderen Parteien auf Ablehnung stiess und selbst von den Freisinnigen nur halbherzig mitgetragen wurde, kämpfte die SVP von Anfang an konsequent und geschlossen für die Abschaffung der Hand-änderungssteuer. Nach der Ablehnung der Oeko-Autosteuer im September ist diese Vorlage in nur zwei Monaten die zweite Ohrfeige für Kantonsrat und Regierung sowie den Mitte-Links-Parteienfilz im Kanton Solothurn. Die SVP-Strategie "mit dem Volk - für das Volk" zeigte an diesem Abstimmungssonntag einmal mehr deutlich Wirkung.

Weniger Erfolg hatte die SVP mit ihrem Ständeratskandidaten Roland F. Borer. Er erzielte mit einem dünnen Abstand auf den CVP-Kandidaten aber dennoch einen Achtungserfolg. Während der SP-Kandidat die Stimmen im linken Parteien-Spektrum abholen konnte, teilten sich die beiden Kandidaten von CVP und SVP wie erwartet die bürgerlichen Stimmen. Die SVP wird kommende Woche darüber entscheiden, ob sie im zweiten Wahlgang noch einmal antreten wird.


--------------------------------------------------------------------------


Die Fraktion der städtischen SVP ist wieder komplett

Artikel aus dem Oltner Tagblatt vom 28.10.2009

Nach dem Tod von Rudolf Lutz wird Christian Werner neuer Fraktionspräsident, Gert Winter nimmt Einsitz im Gemeinderat

Durch den überraschenden Tod von Fraktionschef Rudolf Lutz musste die SVP der Stadt Olten an ihrer kürzlich abgehaltenen ausserordentlichen Fraktions-sitzung einen Nachfolger wählen. Die Diskussion um die Nachfolge von Rudolf Lutz war für alle Fraktionsmitglieder schwer. «Dennoch mussten sie sich dieser Frage stellen, um weiterhin an die Erfolge der letzten Jahre anzuknüpfen», so Parteipräsident Marcel Buck.

Koestli oder Werner
Es stellten sich zwei Bewerber zur Verfügung, dieses anspruchsvolle Amt zu übernehmen. Auf der einen Seite war dies Gemeinderat André Koestli, Kassier und Mitglied der städtischen Sicherheits-Kommission (Siko). Auf der anderen Seite war dies Gemeinde- und Kantonsrat Christian Werner. Beide Kandidaten hatten Gelegenheit, sich den Fragen der Fraktion zu stellen und so ihre Ziele zugunsten der Bevölkerung darzulegen. Da nach Ansicht der Fraktion beide Kandidaten die nötigen Qualifikationen mit sich bringen würden, entschied sie sich in einer offenen Wahl, Christian Werner das Vertrauen als Fraktions-präsident 2009-2013 auszusprechen.
Dieser bedankte sich und versicherte, den Weg, den Rudolf Lutz eingeschla-gen hatte, unbeirrt und konsequent zugunsten aller weiterzugehen.

Gert Winter neu im Rat
Bedingt durch den überraschenden Tod von Gemeinderat Rudolf Lutz hatte die SVP Stadt Olten an ihrer Parteileitungssitzung auch einen Nachfolger ins Gemeindeparlament zu wählen.
Dazu traf sich die Parteileitung zusammen mit den Nichtgewählten der Parlamentswahlen vom 19. April diesen Jahres. Da Sandra Mathys (3. Ersatz-mitglied) in der Zwischenzeit Mutter geworden ist, verzichtete sie auf die Wahl. Bruno Fluri-Hagmann (4. Ersatzmitglied) und Domenico Maiolo (1. Er-satzmitglied) verzichteten ebenfalls, wobei Letzterer als Grund seinen noch
6 Monate dauernden Einsatz für die Eidgenossenschaft im Kosovo angab. Ein wenig überrascht und stolz konnte so Gert Winter (5. Ersatzmitglied) als Gemeinderat der Stadt Olten nach-rücken. Mit Gert Winter (1951, Jurist von Beruf) werde die Fraktion SVP durch ein sowohl politisch- als auch beruflich erfahrenes Mitglied ergänzt, wie die Parteileitung mitteilt. Somit ist die Fraktion SVP wieder komplett und «freut sich auf die zahlreichen Heraus-forderungen, die in den nächsten Jahren auf alle zukommen werden», so die Parteileitung (mgt/otr)

-> Zur Fraktion


--------------------------------------------------------------------------


Nachruf Rudolf Lutz,
10. November 1956 - 29. September 2009

Ein lieber Mensch ist nicht mehr!
Kurz vor seinem dreiundfünftzigsten Geburtstag ist am Dienstag, 29. September 2009, der allseits beliebte SVP-Gemeiderat Rudolf Lutz an den Folgen eines Herzstillstandes gestorben. Mit ihm verliert Olten einen über alle Parteigrenzen hinweg geschätzten Politiker und Freund.
„All sein Handeln hat er immer zum Wohle unserer Stadt eingesetzt und es dabei nicht gescheut auch unangenehme Themen mit Sachverstand und stetem Blick für das Wesentliche direkt anzugehen. Ruedi war ein Chrampfer und ein Reisser.“ So die Würdigung des Parteipräsidenten.

Ein waschechter Oltner
Rudolf Lutz wurde am 10. November 1956 in Wangen b. Olten geboren. Er besuchte von 1964-1973 die Schulen in Olten, spielte Radball und war Mitglied und Handballer im Turnverein Olten. Bereits mit 16 Jahren begann er aktiv zu „fasnächteln“ und engagierte sich bis zu seinem Tode auch in der „IGOG“, die ihn für dieses Jahr zum Präsidenten vorgeschlagen hatte.

Die Ausbildung zum Karrosserie-Spengeler musste er leider nach dem Konkurs seiner Lehrfirma abbrechen. Er entschied sich 1976 als Storen-Monteur tätig zu werden. Bereits 1981 wechselte er zur der Firma, in der er bis zu seinem Tod tätig war. Durch stetige Weiterbildungen erarbeitete er sich eine Kader-position und war seit 1988 Sicherheitsbeauftragter und Lehrlingsausbildner.

Der liebevolle Familienvater
Am 08.08.88 um genau 08.08 Uhr heiratete Ruedi seine geliebte Marianne Lutz Sieber. Das Glück war perfekt, als sie ihm 1991 die Tochter Thabea und 1998 die Zwillinge Jestin und Brayn schenkte. Die vielen unvergesslichen Ausflüge in die Berge, die tollen Ferien und das gemeinsame Ausspannen genoss die ganze Familie. Ruedi war immer da, wenn er von der Familie gebraucht wurde.

Der weitsichtige Politiker
Seit 2005 hatte Ruedi Lutz auch eine politische Laufbahn als engagierter Vertreter der SVP mit grosser Akzeptanz über die Parteigrenzen hinweg einge-schlagen: als Mitglied des Gemeindeparlaments sowie Fraktionspräsident, als Mitglied der Schulkommission (2005 bis 2008), der Kommission für Stadtent-wicklung (2006 bis 2009) und seit September dieses Jahres als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission, der Sportkommission sowie als Delegierter des Zweckverbandes Abwasserregion Olten. Im vergangenen Jahr arbeitete er zudem als Mitglied einer politisch zusammengesetzten Arbeitsgruppe sehr konstruktiv an einer Lösungsfindung für die städtische Besoldungsrevision mit.

Seine Stimme wird in Olten fortan nicht nur politisch, sondern auch menschlich fehlen.

Der Parteipräsident, Marcel Buck


--------------------------------------------------------------------------


Medienmitteilung der SVP Olten betr. Generalversammlung 2009
vom 25. Mai 2009

SVP OLTEN MUNITIONIERT AUF

Am 22. Mai 2009 versammelten sich die Mitglieder der SVP Stadt Olten zur 12. Generalversammlung. Dabei wurde der Vorstand erweitert und neu eine offizielle Parteileitung geschaffen.

Pünktlich begrüsste der Präsident Marcel Buck die zahlreichen Mitglieder und leitete zum Jahresrückblick über. „Das vergangene Jahr seit der letzten GV war für die SVP Olten äusserst erfolgreich: wir haben die Gemeinderatswahlen gewonnen und sind nun die drittstärkste Partei“, fasste er zusammen. Das erklärte Ziel von sieben Sitzen im Gemeindeparlament habe man erreicht und mit der SVP müsse in Olten künftig noch stärker gerechnet werden. Der Präsident machte klar, dass der konstruktive und konsequente Kurs weitergeführt werden soll. Im Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner wolle man auch Unangenehmes ansprechen. Als Ziele der vergrösserten Fraktion im Gemeinderat nannte Buck kämpferisch „eine bürgerlichere Politik und das Zerschlagen des Filzes“.
Ein weiterer Höhepunkt seien die Kantonsratswahlen gewesen, wo es der Partei gelungen sei, durch Christian Werner ein Mandat zu erringen. „Damit sind die SVP Olten und ihre Wähler weiterhin in Solothurn vertreten.“
Wermutstropfen stellten der Verlust des einzigen Bürgerratssitzes sowie das eher enttäuschende Abschneiden bei den Stadtratswahlen dar.

Veränderungen an der Parteispitze
Der Vorstand wurde durch die Mitglieder der Oltner Volkspartei um zwei Personen erweitert. Neu hat auch Ruedi Lutz als Fraktionspräsident und Gert Winter, Gerichtsschreiber am Bundesverwaltungsgericht, als neuer Sekretär und Aktuar darin Einsitz.
Einstimmig bestätigt wurden der Präsident Marcel Buck, Pressechef und Webmaster Christian Werner sowie Kassier André Koestli.
Um die Parteiarbeit auf mehr Schultern verteilen zu können und noch schlagkräftiger zu werden, wurde mit der Parteileitung ein neues Gremium geschaffen. Neben sämtlichen Vorstandsmitgliedern gehören dieser folgende Personen an: Nicole Kappeler (Marketing), Doris Känzig (stellvertretende Kassiererin), André Kappeler und Domenico Maiolo (Organisation/Events), Markus Flury (Mitgliederwesen) und Marc Winistörfer (Gemeinderat).
„Mit diesen Veränderungen an der Parteispitze munitionieren wir unsere Partei weiter auf“, betonte der Präsident Marcel Buck.
Bei Speis, Trank und guten Gesprächen beendeten die Mitglieder der SVP Stadt Olten im geselligen Rahmen ihre 12. Generalversammlung.

Weitere Auskünfte:
Christian Werner, Pressechef
Telefon: 078 716 41 77


--------------------------------------------------------------------------


SVP Olten gewinnt städtische Wahlen

Die Oltner SVP hat bei den Gemeinderatswahlen zwei zusätzliche Sitze gewinnen und ihren Wähleranteil auf knapp 14% steigern können. Damit geht die SVP Olten als Siegerin aus den städtischen Wahlen hervor und ist neu die drittstärkste Partei in Olten.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, liebe Wählerinnen und Wähler!

Resultate zu den Wahlen sehen Sie hier.


--------------------------------------------------------------------------


Wahlkampfvideo "Christian Werner in den Kantonsrat" online

Das Video zu den Kantonsratswahlen vom 8. März 2009 des Oltner Kandidaten Christian Werner ist nun online. Hier gehts zum Link!


--------------------------------------------------------------------------


SVP Olten sagt Ja zur Besoldungsrevision

Artikel aus dem Oltner Tagblatt vom 19.11.08

Die Oltner SVP hat an ihrer Parteiversammlung vom Freitagabend die Parolen für die kommenden Abstimmungen vom 30. November gefasst.

Der Oltner Gemeinderat und Kantonsratskandidat Christian Werner informierte in einem ersten Teil über sämtliche fünf eidgenössischen Abstimmungsvorlagen. Dabei empfahl er die FDP-Initiative betreffend das Verbandsbeschwerderecht und die Volksinitiative "Für die Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern" zur Annahme. Erstere sei wichtig für die Wirtschaft und schiebe der undemokratischen Verhinderungspolitik des VCS einen Riegel. „Mit dieser Initiative fördern wir Investitionen und schaffen Arbeitsplätze für die nächste Generation“, führte der Parteisekretär aus.
Bezüglich der linken AHV-Initiative sowie den beiden drogenpolitischen Vorlagen vertrat Werner hingegen eine ablehnende Haltung. Eine Senkung des Rentenalters sei vor dem Hintergrund der stetig steigenden Lebenserwartung und der gleichzeitig sinkenden Kinderzahlen verantwortungslos und gefährlich. „Wem die Sicherheit und Zukunft unserer AHV am Herzen liegt, sollte hier ein Nein in die Urne legen“, unterstrich er. Die Hanf-Initiative und das revidierte Betäubungsmittelgesetz seien abzulehnen, weil sie Drogen verharmlosen und zur Legalisierung führen würden. Die SVP kämpfe für eine abstinenzorientierte Drogenpolitik.
Die Mitglieder folgten weitgehend den Argumenten Werners und sagten einstimmig oder mit einzelnen Gegenstimmen Ja zur Verbandsbeschwerderechts- und zur Unverjährbarkeits-Initiative bzw. Nein zur AHV-Initiative und den zwei drogenpolitischen Vorlagen.

Einstimmiges Ja zum Neubau der Fachhochschule
Anschliessend erläuterte Kantonsrat Roman Jäggi (Fulenbach) in einem zweiten Teil die beiden kantonalen Abstimmungsvorlagen. Dabei widmete er sich insbesondere dem Verpflichtungskredit für den Neubau der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und betonte dessen Wichtigkeit für den Kanton und die Region. Trotz den hohen Investitionskosten sei dieser Neubau ein sinnvolles und zukunftsgerichtetes Projekt, das für den Bildungsstandort Olten einen grossen Mehrwert darstelle und überdies neue Arbeitsplätze schaffe. Die Parteiversammlung zeigte sich überzeugt und beschloss einstimmig die Ja-Parole.
Der zweiten Vorlage, der Erhöhung der Finanzbefugnisse des Regierungsrates, stand man indes kritisch gegenüber. Die Mitglieder der SVP Olten lehnten in der Folge dieses Begehren bei zwei Ja-Stimmen und einer Enthaltung ab.

Besoldungsrevision: Vorteile überwiegen
Der Präsident der Oltner SVP, Gemeinderat Marcel Buck, erklärte in einem dritten Teil abschliessend den anwesenden Parteigängern die städtischen Vorlagen. Bei der Besoldungsrevision hob er positiv hervor, dass die Gesamtkosten gegenüber der vorherigen – u.a. von der SVP bekämpften und vom Stimmvolk abgelehnten – Besoldungsrevision um 40% gesenkt werden konnten. Weiter hätten die Automatismen und Garantien beim individuellen Lohnanstieg eliminiert werden können. „Dafür wurden die tieferen Einkommen angehoben, was aus Sicht der SVP zu begrüssen ist“, unterstrich Buck. Da bei der nun vorliegenden Besoldungsrevision die Vorteile überwiegen würden, könne dieser zugestimmt werden.
Die Mitglieder der SVP Olten folgten bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung diesem Ansinnen und beschlossen für die Besoldungsrevision und die damit zusammenhängende Kompetenzneuregelung die Ja-Parole.


--------------------------------------------------------------------------


Bettler sollen weg

Artikel aus der Neuen Oltner Zeitung vom 08.10.08

In einem Vorstoss fordert der Oltner SVP-Gemeinderat Christian Werner und Mitunterzeichner den Stadtrat auf, das Bettelverbot endlich konsequent umzusetzen.

Es soll bestraft werden, wer in Olten bettelt oder wer Personen, insbesondere von ihm oder ihr abhängige Kinder, zum Betteln schickt. Das bestehende Bettelverbot müsse endlich konsequent und wirksam umgesetzt werden. In seiner Begründung führt Werner aus, dass an verschiedenen Orten in Olten Bettler seit Jahren zum Strassenbild gehörten. Besonders gravierend sei die Situation um den Bahnhof herum, wo Passanten von Bettlern (vor allem Punks und anderen Randständigen) teilweise massiv bedrängt oder sogar angepöbelt würden.

Umsetzung fehlt
In Olten sei die Bettelei durch Art. 20 des Polizeireglements vom 15. Mai 2003 verboten. Allerdings würde dieses Verbot in der Praxis nicht wirklich umgesetzt, kritisiert Werner in seinem Postulat. Es bestünde in Olten für niemanden die Notwendigkeit zu betteln. Die Sozialhilfe unterstütze Menschen in Not und sorge dafür, dass für alle ein menschenwürdiges Dasein möglich sei. Es gebe keine Begründung, welche in unserem Sozialstaat die Bettelei rechtfertige. Deshalb fordert die SVP Olten den Stadtrat auf, seine Aufgabe endlich wahrzunehmen und das Bettelverbot rasch, wirksam und konsequent umzusetzen.


--------------------------------------------------------------------------


André Kappeler neuer SVP-Gemeinderat

An der letzten Gemeinderatsitzung wurde André Kappeler als neuer SVP-Gemeinderat vereidigt. Kappeler, der den zurückgetretenen Rolf Sommer ersetzt, ist CNC-Mechaniker, verheiratet und aktiv in der Feuerwehr Olten.

Die SVP-Fraktion heisst André Kappeler herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit.


--------------------------------------------------------------------------


Werden entrechtet!

Artikel aus der Neuen Oltner Zeitung vom 10.09.08

Ueli Maurer erläuterte am Stamm der Oltner SVP den Verzicht der Mutterpartei auf ein Referendum gegen die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit. Zudem wurde der Oltner Gemeinderat Christian Werner einstimmig als Kantonsrats-kandidat nominiert.

An der gut besuchten SVP-Versammlung im Restaurant Rathskeller betonte der ehe-malige SVP-Präsident Ueli Maurer, dass der Entscheid, auf das Referendum gegen die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien zu verzichten, dem nationalen Parteivorstand nicht leicht gefallen sei. Aufgrund der Tatsache, dass Bundesrat und Parlament die Weiterführung und Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens zu einem Paket zusammengeschnürt hätten, könne das Volk bei dieser Vorlage nicht mehr unverfälscht entscheiden. „Daher sind wir zur Überzeugung gelangt, dass ein Referendum nichts bringt“, so der Zürcher Nationalrat. Er räumte allerdings auch ein, dass er die Ent-täuschung einiger Parteimitglieder über den Verzicht auf das Referendum nachvollziehen könne. „Ich persönlich hätte das Referendum ergriffen, jedoch im Abstimmungskampf auf die Sinnlosigkeit des Urnengangs hingewiesen.“

Angriff auf direkte Demokratie
Maurer prangerte das Vorgehen des Bundesrates und der Parlamentsmehrheit als Angriff auf die direkte Demokratie an. Insbesondere internationale Abkommen würden immer öfters am Volk vorbei geschmuggelt. „So wird das Volk fortlaufend entrechtet und über den Tisch gezogen“, unterstrich Maurer. Es liege nun an der SVP, dies der Bevölkerung klar aufzuzeigen. Bereits an die nächsten nationalen Wahlen denkend, führte der Partei-stratege fort, dass diese Angriffe auf die Demokratie wohl auch das dominierende Wahl-kampfthema im Jahr 2011 sein würde. Es gehe immer um die Grundfrage, ob das Volk oder aber einige wenige Politiker das Sagen hätten in der Schweiz. „Wir müssen für die Volksrechte und die direkte Demokratie einstehen und werden diese gegen die Angriffe des Bundesrates verteidigen“, schloss der neue Zürcher Kantonalparteipräsident sein Referat.

Christian Werner nominiert
Im Hinblick auf die Kantonsratswahlen nominierten die Mitglieder der SVP Olten einstim-mig den SVP-Gemeinderat und Ortsparteisekretär Christian Werner. Dieser will sich auf-grund seiner Erfahrungen als Mitglied der Integrationskommission insbesondere für eine restriktive Ausländerpolitik einsetzen, die sich an den Bedürfnissen der Schweiz orientiert. „Genauso wie wir rechtschaffene Ausländer unterstützen müssen, sollten wir diejenigen hart bestrafen und rasch ausschaffen, die unsere Gesetze mit Füssen treten“, betonte Werner. Weiter wolle er für griffigere Massnahmen gegen die hohe Jugendkriminalität und für mehr Sicherheit kämpfen. Auch eine gute, leistungs- und praxisorientierte Bildung, sowie eine weitere Reduktion der Steuern und Gebühren im Kanton Solothurn lägen ihm besonders am Herzen.
Der 23-jährige Oltner stellte klar, dass er sich auch im Falle einer Wahl in den Kantonsrat weiterhin im Vorstand der Stadtpartei und im Gemeinderat engagieren will.
Die bisherige Kantonsrätin der Oltner SVP, Ursula Deiss, verzichtet nach 12 Jahren im Amt auf eine erneute Kandidatur.

  Top